St. Marien Basel

Da perenne gaudium – gib beständige Freude!

Wenn der Mai als Wonnemonat bezeichnet wird,  will man damit eine gesteigerte Freude zum Ausdruck bringen oder wie es aus den Tagebüchern des Lyrikers Friedrich Hebbel zu lesen ist: Ein Maitag ist ein kategorischer Imperativ der Freude. Dazu bietet der Frühling mit seiner Blütenpracht jedes Jahr neu seine Hand. In den farbenprächtigen Bildern voller Gegensätze erwacht immer wieder intensivstes Leben. Eindrücklichen Bildern begegnen wir Christen auch an den vielen Hochfesten, die wir in diesem Mai feiern. Es sind Bilder voll Leben wie Himmel, Fahrt, Feuer, Geist und Brot. Sie sollen uns helfen, dem Geheimnis Gottes näher zu kommen, das immer auf das Leben ausgerichtet ist. Es sind Bilder, die es zu entdecken und zu erfahren gilt, damit sie in uns wirksam werden. Es sind Bilder, die sich wie ein Blumenteppich in uns entfalten möchten, sodass  auch wir Menschen aufblühen können und so zur immer grösser werdenden Freude gelangen. Da perenne gaudium – so die Pfingstsequenz abschliessende Bitte - gib beständige Freude!

                        Angelika Löhrer, Pastoralassistentin